Was hat Tibet mit China zu tun?

Als die Republik China gegründet wurde, erklärten die Gründungsväter die fünf Hauptvolksgruppen Han, Mandschuren, Mongolen, Muslime und Tibeter in der letzten Kaiserdynastie – Qing(1644-1911) – zur Nation der Republik China. Aber es gab Tibeter, die nach Unabhängigkeit strebten. Manche schlossen sich der kommunistischen Internationale an, die alle Unabhängigkeitsbewegungen unterstützten, um das kommunistische Lager zu vergrößern. Kaum wurde Tibet quasi unabhängig, marschierte die kommunistische Armee der „Volksrepublik China“ in Tibet ein. 1959 musste der Dalai Lama nach Indien ins Exil fliehen.

Mein Geburtsort Dardo liegt in Tibet, über das seit 1951 die kommunistische Partei Chinas herrscht. Das Tiananmen-Massaker in Peking 1989 machte mich in Düsseldorf mit dem kommunistischen Verbrechen weltweit bekannt. Seitdem unterstütze ich den Freiheitskampf aller Gruppen der Republik China, die auf der Insel Taiwan existiert und wohin auch Tibeter fliehen.

Veröffentlicht in Köln-InSight.TV

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