Aktuelle Beispiele für die rote Infiltration der Kommunistischen Partei Chinas in Deutschland

rund_rFür Exilchinesen wie mich bedeuten die roten Demonstrationen von Chinesen im Ausland wegen des olympischen Fackellaufs eine Gefahr, gegen die man sich wehren muß, denn sie sind alle von der kommunistischen Botschaft im Ausland organisiert worden.

Die Pressemitteilung des Falun Dafa Informationszentrums vom 13. Juni 2008 „Auslandschinesen werden von den chinesischen kommunistischen Vertretungen zu Gewalt angestiftet“ liefert einen weiteren Grund zur Besorgnis. Darin heißt es: „Im Vorfeld der Olympischen Spiele haben Parteikader chinesische Touristen und Studenten, die sich im Ausland aufhalten zu Hass und Gewalttaten gegenüber Falun Gong-Praktizierenden angestiftet.“ Die körperlichen und verbalen Angriffe gegenüber Falun Gong-Praktizierenden geschahen in Amerika, Japan und Polen.

„Aktuelle Beispiele für die rote Infiltration der Kommunistischen Partei Chinas in Deutschland“ weiterlesen

Grenzgänger

rund_lMein Geburtsort Kangding liegt in Tibet. Das erfuhr ich erst in Deutschland durch den Dalai Lama, nachdem ich mich von der kommunistischen Indoktrination befreit  hatte. Tibet gehöre zu China, so behauptet die kommunistische Diktatur. Unter diesem Vorwand ist das kommunistische Militär aus China in Tibet einmarschiert. Tibet und China wurden von den atheistischen Kommunisten ins Chaos gestürzt und umorganisiert. Während Tibeter und Dalai Lama zur Flucht gezwungen wurden, mußten meine Eltern als Funktionäre immer dort arbeiten, wo sie gerade von der kommunistischen Partei gebraucht wurden wie die gesamte Bevölkerung unter der neuen brutalen Herrschaft.

„Grenzgänger“ weiterlesen

Das chinesische „Gongfu“ (Kungfu Hustle) im Vergleich zum kommunistischen „Helden“ (Hero)

rund_r„Held“ bezieht sich hier auf einen Film von Zhang Yimou.

Gongfu hat etwa die gleiche Bedeutung wie Gong. Das bezeichnet eine sichtbare oder unsichtbare Fähigkeit, die man durch buddhistische oder taoistische Einweihung und Übung erlangen kann, wie in den chinesischen Mythen.

Zhou Xingchi bzw.Stephen Chow hat gute Gründe, seinen neusten Film  als „Gongfu“ zu bezeichnen. Anhand von Zhous Äußerungen vermute ich, daß seine Eltern zu der gebildeten Schicht gehörten, die unter der kommunistischen Diktatur vernichtet wurde. Als Flüchtling in Hongkong lebte seine Familie in einer sehr engen, aber freundlichen Umgebung. Zhou sprach von einem unauffälligen Nachbarn, der sich ihm als Gongfu-Meister offenbarte. Bevor England Hongkong an die  VR China zurückgab, hatte Zhou wie viele Hongkonger versucht,  ins Ausland zu fliehen. Aber seine Auswanderung hat nicht geklappt. So blieb er in Hongkong und gab bekannt, daß er es nicht wagt, offen zu sagen, was er denkt,  aber er freut sich, daß man seine Filme versteht. „Das chinesische „Gongfu“ (Kungfu Hustle) im Vergleich zum kommunistischen „Helden“ (Hero)“ weiterlesen

Eine Berliner Mauer in China fällt

rund_lIm Juni 1989 geschah das welterschütternde Massaker in Peking und in diesem Monat behauptete Honecker angesichts der Fluchtwelle, dass die Berliner Mauer „bei Fortbestehen der Gründe noch 50 oder 100 Jahre bestehen werde“.

Kurze Zeit danach brach die DDR und dann ein kommunistischer Staat nach dem anderen zusammen. Der kalte Krieg zwischen Ost und West veränderte und verlagerte sich nach China. Denn die kommunistische Partei Chinas verteidigte durch das Massaker ihre Diktatur und praktiziert mit der ausländischen Hilfe den schlechtesten Kapitalismus auf der Welt, wie Gorbatschows Freund Zhao Ziyang feststellte.

„Eine Berliner Mauer in China fällt“ weiterlesen

Was bedeutet der Tod von Zhao Ziyang?

rund_r1

„Er ist heute Morgen um 7 Uhr in Ruhe fortgegangen. Endlich frei. Danke allen für die Teilnahme und Glückwünsche!“ verkündete am 17. Januar 2005 Zhao Ziyangs Tochter. Diese Nachricht ging weltweit um und erinnerte zwangsläufig auch an das Massaker am 4. Juni 1989 in Peking.

Zhao Ziyang war niemand anders als derjenige Parteisekretär, der dieses Massaker verhindern wollte. Damals sprach er sich gegen einen Militäreinsatz aus, mit dem der greise Deng Xiaoping die Demokratiebewegung beenden wollte. Aus diesem Grund wurde Zhao zwei Wochen vor dem Massaker unter Hausarrest gestellt.

„Was bedeutet der Tod von Zhao Ziyang?“ weiterlesen

Zwischen Karl Marx und Mutter Theresa

rund_lIch wollte unbedingt etwas über Karl Marx auf Deutsch schreiben, nachdem ich erfuhr, daß er als der drittgrößte Deutsche vom ZDF-Publikum ausgewählt wurde. In meinen Essays auf Chinesisch habe ich Marx häufig  erwähnt, aber nicht weil ich ihn verehre.

Wenn man wie ich unter einem kommunistischen Regime aufwuchs und wegen diesem Regime im Exil lebt, muß man sich mit Marx und seiner Wirkung auseinandersetzen. Schließlich hat das kommunistische Regime seit 1949 uns Chinesen Marxismus als Staatsideologie aufgezwungen. Seit die Kommunisten die Macht in China ergriffen, wollten sie mit Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao Zedong die drei Heiligen: Konfuzius, Buddha Shakyamuni und Lao-tse der chinesischen Tradition ersetzen.
„Zwischen Karl Marx und Mutter Theresa“ weiterlesen

Was bedeutet die Partei in der Volksrepublik China?

rund_rDie Übermacht der Partei

Für einen Deutschen hat das Wort „Partei“ viele Bedeutungen. Verschiedene Parteien  stehen ihm zur Wahl – oder zum Beitritt offen -, wenn er sich politisch engagieren möchte. Er kann aus einer Partei auch wieder austreten, oder die Partei wechseln. Es mag mit Streitigkeiten verbunden sein, es kann die Laufbahn eines Politikers beeinträchtigen, aber keinesfalls geht es dabei um eine existenzielle Frage. Keine Partei kann über das Leben eines Mitgliedes bestimmen. Schließlich steht über allen Parteien das Grundgesetz bzw. die Justiz. Außerdem gibt es Glaubens- und Pressefreiheit.

Seit der Gründung der Volksrepublik China aber ist das chinesische Wort für „Partei“ (dang) in allen öffentlichen Medien Chinas einzig und allein für die kommunistische Partei reserviert, nachdem die kommunistische Partei etwa dreißig Jahre lang mit Propaganda und Gewalt die Republik China unter der Regierung von der Nationalistischen Partei (der Guomindang) auf die Insel Taiwan vertrieben hatte.

„Was bedeutet die Partei in der Volksrepublik China?“ weiterlesen

Auch ich bin ein Flüchtling

rund_lAls ich Ende 1988 mit einem Flugzeug der DDR Peking verließ, war ich voller Neugierde auf die BRD und ahnte nicht, daß ich damit dem kommunistischen Käfig entflohen war.

Bis dahin hatte ich 22 Jahre in der VR China gelebt und an nichts gezweifelt, was uns beigebracht worden war, z.B. daran, daß die kommunistische Partei das chinesische Volk von den „drei großen Bergen“ – Imperialismus, Feudalismus und Oligarchiekapitalismus befreit hätte. Wie hätte ich auch daran zweifeln können, da ich mit diesen Ismen gar nichts anfangen konnte? Als Schülerin blieb mir nichts anderes übrig, als die tote Theorie für die Prüfungen auswendig zu lernen, ohne etwas davon verstehen zu können.

„Auch ich bin ein Flüchtling“ weiterlesen

Der moderne Turm von Babel

rund_rBevor mich der Karneval wieder aus der Nähe vom Kölner Dom vertrieb, brachte mir die Zeitschrift „Kunst und Kultur“ eine Nachricht aus Düsseldorf, die diese Vertreibung wettmachte, denn der Geist von Heinrich Heine winkt mir wieder zu.
Mit leichtem Gepäck, aber schweren Gedanken nahm ich fluchtartig einen Zug den Rhein entlang, der ruhig fließt wie in Heines  „Lorelei“. Das deutsche Lied sang ich in China als Studentin voller Sehnsucht, während ich in der Schule „Die schlesischen Weber“ auf Chinesisch auswendig lernen musste. Dann promovierte ich mit einer Dissertation über das Frauenbild von Heine und fünf weiteren Dichtern an der deutschen Universität seines Namens. In Heines Geburtshaus hatte ich meine erste Dichterlesung. In Heines Elternhaus in Lüneburg brachte ich mein „Buch der Rätsel“ zu Papier. Nun habe ich gerade einen Zugang zu Religionen gefunden, schon ruft sein Geist mich zu einem schriftlichen Zeugnis auf. „Der moderne Turm von Babel“ weiterlesen