Lügenpresse? Eine Antwort auf Pegida

Die Pegida-Demonstrationen haben mit den weltweiten Pro-Peking-Demonstrationen im Jahr 2008 in Bezug auf die westlichen Berichte über den tibetischen Widerstand gegen die Diktatur der KP Chinas eine Gemeinsamkeit. Auch die rotchinesischen Demonstranten  hielten die westlichen Medien für Lügenpresse.

Seitdem bin ich bestrebt, den Ruf der freiheitlichen Medien gegenüber der systematischen Propaganda der Diktatoren zu verteidigen. Einerseits weise ich bei jeder Gelegenheit auf den Wesensunterschied zwischen den Medien in den Rechtsstaaten und Unrechtsstaaten hin, anderseits habe ich diverse Medien in Deutschland kontaktiert, die durch ihre Berichte, insbesondere Interviews die Propaganda der KP Chinas übernommen haben, weil ich die Hoffnung hegte, dass sie nicht durch die Übernahme der Lügen ihre eigene Glaubwürdigkeit verlieren.

Die deutschen Medien unterwerfen sich keinem Propagandaministerium, das Lügenpresse produziert, aber sie sind meistens markt- oder quotenorientiert und streben nicht immer nach der Wahrheit, wie der Pressekodex vorschreibt.  Manche Medienmacher biedern sich bei den Diktatoren an und lügen mit, wie die beiden Intendanten der Deutschen Welle, deren Lügen ich persönlich erlebt habe. Dennoch gibt es  engagierte Medienleute, die den verlogenen Machthabern aller Art Widerstand leisten.

Auch wenn die Lügen der Diktaturen, wie die der KP Chinas, in den deutschen Medien vorkommen, und diese selten berichtigt werden dürfen, sind die deutschen Medien weit davon entfernt, als Lügenpresse gelten zu müssen. Die ostdeutschen Demonstranten dürften die Aktuelle Kamera der DDR nicht vergessen haben, die ausschliesslich die Propaganda für die SED betrieb, während die CDU, die SPD usw. bis heute noch über keine Sender verfügen. Auf die Deutsche Welle hat beispielsweise die KP Chinas mehr Einfluss genommen als die deutschen Parteien zusammen, was ich zum Entsetzen festgestellt habe.

Politiker konkurrierender Parteien kommen in den deutschen Medien zu Wort, sogar die Erben der SED.  Ihre Kritiken an den „Patriotischen Europäern gegen Islamisierung des Abendlandes“ haben mich nicht überzeugt. Mit der Behauptung „Der Islam gehört zu Deutschland“ habe ich am meisten Schwierigkeiten.

Durch meine Erfahrungen im Düsseldorfer Studentenwohnheim mit den Mitbewohnern verschiedener Kulturkreise und meine Beschäftigung mit den Weltreligionen weiß ich, dass der Islam für die praktizierenden Juden und Christen  als christliche Häresie zu betrachten ist. Der Islam entstammte genauso wie der Kommunismus dem jüdisch-christlichen Kulturkreis, und die Islamisten wollen die Welt erobern wie die Kommunisten.

Auf der politischen Ebene ist der Islam mit der freiheitlichen Verfassung auch nicht konform, weil er keine anderen Religionen in seinem Machtgebiet duldet. Im Islam stehen Männern und Frauen auch nicht die gleichen Rechte zu.

Nicht alle Muslime sind islamisch bzw. gläubig, gerade diejenigen, die im Westen leben. Manche werden wegen ihrer Säkularisationsbestrebungen in ihrer Heimat verfolgt. Während die säkularisierten Muslime im Westen sich einleben können, geraten die Europäer, die zum Islam konvertieren,  mit der freiheitlichen Welt in Konflikt. Der deutsche Protestant Christian Emde liefert ein Paradebeispiel dafür. Nach seinem Wechsel zum Islam in Solingen stellte er fest, dass er seine islamistische Überzeugung nicht voll ausleben kann, ohne die deutsche Verfassung zu verletzen. Darum kämpft er jetzt als IS-Terrorist, um den Islam weltweit durchzusetzen und gab in seinem RTL-Interview bekannt „Wir werden Europa erobern und jeden töten, der nicht zum Islam konvertiert“.

Solange die Pegida friedlich ihre Angst, ihren Ärger und vielleicht auch ihren Hass ehrlich zum Ausdruck bringt, habe ich nichts dagegen.

Denn Hitler schloss nicht nur mit Stalin einen Pakt, sondern auch mit Islamisten wie z.B. Haj Amin al-Husseini.  Heinrich Himmler war der Meinung, der Islam sei mit dem Nationalsozialismus der Weltanschauung nach “gar nicht so unähnlich“!

Jedenfalls dürfen die Pegida  selbst nicht lügen, wenn sie dazu beitragen wollen,  die Lügenpresse zu verbessern.

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